Zur Geschichte und Technik der operativen Freilegung der Mittelohrräume

Abstract

Naeh zwei Richtungen strahlt dig Aufgabe der Ohrenheilkunde aus: in der elnen Richtung liegt die Verhtttung der Herabsetzung oder ZerstSrung und dig Wiederherstellung der verlorenen oder verminderten H6rfunetion; in der zwelten l~iehtung die Lebensrettung der durch dig Erkrankung des Geh~rorgans bedrohten Indhqduen. So ungeahnt Sehbnes und Grosses aueh in der ersten Riehtung im Lautb der Jahre dureh bedeutende Krfifle geleistet worden ist, auf das Gros der Aerzte hat es bei dem tiefwurzelnden Misstrauen~ das skit Alters her gegen die Ohrenileilkunde und Ohren~trzte herrsehte, nieht den naehhaltenden Eindruek und das Gefilm der Aehtung vor der Diseiplin herbeigeftihrt, die sle sehon deswegen verdient hiitte. Erst mit der Sehaffung der Otoehirurgie wurde mit Riesensehritten dem Ziele in der zweiten Riehtung entgegengeeilt. Die Sehaffnng und Ausbildung der Otoehirurgie, deren Endzweek die bebensrettung der Ohrkranken ist, war ebenso eine Lebenst?age ftir die aehtungerheisehende Steltung der Ohrenheilkunde unter den anderen wissensehaftliehen Diseiplinen, als sie eine Lebensfrage ftir die Ohrkranken selbst war. Die Aehtung, die sieh endlieh die Ohrenheilkunde errangen, ist haupts~iehlieh der Otoehirurgie zu verdanken. Man hSrte ja wohl aueh t?t~her sehon hie und da, dass dig Zukunff der Ototherapie in der Chirurgie liege abet man meinte damit jene problematisehen Eingriffe am Trommelfelle, wie die Anlegung yon l~ermanenten Oeffnungen im Trom-

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